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RaderRocholl

Die „Bibel“ von 1938 ist Geschichte

00624. Dezember 2020 · Henning Rocholl

Die „Bibel“, unsere Rader Rocholl von 1938, ist Geschichte!

Die „Bibel“, unsere Rader Rocholl von 1938, ist Geschichte!

Das damalige Werk meines Großvaters Richard Rocholl [12014000] sowie seine 50 Familiennachrichtenblätter und vieles anderes mehr ist komplett online! Damit habe ich mein selbst gestecktes Ziel erreicht und unserer Familiengeschichte eine zeitgemäße Plattform gegeben.

Ca. 2 Jahre hat die Abschrift und die tabellenförmige Datenaufbereitung der Rocholl‘schen Stammhalter*innen (kurz „STH“ genannt) gedauert. Nach Hof- und Ortschaften, nach Dörfern und Städten, wo irgendwelche Rocholls wohnten, wurde recherchiert. Davon sind sehr viele mittlerweile von größeren Orten als Orts- bzw. Stadtteil einverleibt worden. Schwieriger wurde es bei den Ortsnamen, welche heute in den Ländern unserer östlichen Nachbarn liegen und einen neuen Namen besitzen. Hier hat mir Wikipedia großartig geholfen. Die Ergebnisse wurden mit den Texten bzw. den neu eingeführten STH-Tabellen verlinkt. Versuche alten Kontakten meines Großvaters nachzugehen, gab ich schnell auf. Aber der ehemalige Pfarrer von Radevormwald, Wolfgang Motte, sowie die Herren des Bergischen Geschichtsvereins, die Herren Golombeck und Klüting, sind für mich meine „Ersteinsteiger“ in die Bergische Geschichte und in die Wiege der Rader Rocholls  gewesen. Bei allen Drei bedanke ich mich nochmals ausdrücklich.

Sowohl die im Buch enthaltenen 50 Anhänge als auch die 61 Ahnenlisten sowie die 50 losen Nachrichten- und 6 Flugblätter wurden unter ziemlich großem Aufwand eingescannt und in unserer Webseite eingebunden. Die Schwierigkeit lag größtenteils in dem sehr schlechten Papierzustand der Kriegs- und Nachkriegszeit. Zum Teil war es eine Sisyphusarbeit. Insgesamt gibt es z.Zt. unter www.rocholl.org knapp 600 einzelne Unterseiten. Noch nicht angefasst ist das Thema „Stammtafel“. Die alten Stammtafeln müssen noch solange herhalten bis die Lücke ab 1938 weitestgehend geschlossen ist. Und dafür bitte ich um Eure/Ihre Mithilfe. Meine Antwort auf die naheliegende Frage „wie kann ich als „Lückenfüller“ helfen“, oder „wie kann ich mich in die Familienforschung aktiv einbinden?“ kann von allen Familienmitgliedern auf der Seite „Help“ nachgelesen werden.

In diesem Zusammenhang möchte ich darauf hinweisen, dass alle Seiten von lebenden Rocholl-Stammhaltern nur von angemeldeten und bestätigten Familienmitgliedern aufgerufen werden können. Um dies allerdings zu gewährleisten, muss

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man sich zunächst einmalig anmelden. Ich nehme daraufhin mit jedem Einzelnen kurz per eMail oder telefonisch Kontakt auf, um zum einen gezielt die Verbindung zur Rader Rocholl identifizieren zu können und zum anderen sicherzustellen, dass keine Doppel-eintragungen entstehen. Bei einem Zeitraum von deutlich über 80 Jahren sind leicht 3 bis 4 (und mehr) Generationen zu überbrücken. Zugelassen werden nur „echte“ Rocholls, also solche, die mit dem Namen Rocholl geboren wurden – egal ob männlich oder weiblich. Nicht öffentliche Seiten sind z.B. alle Seiten von lebenden Rocholls (sei denn, sie haben ihre Seite gänzlich freigegeben wie z.B. meine – siehe unten) und Seiten, die ausschließlich nur für den gleichen Kreis bestimmt sind. Dazu gehören z.B. solch brillante Broschüren wie die von Pfarrer Motte über die Schlossfabrikanten Rocholl oder auch andere interessante Stories.

An dieser Stelle möchte ich dem interessierten Leser die nebenstehende von  Bernd A. Klüting verfasste und jüngst vom Heimat- und Verkehrsverein Radevormwald veröffentlichte Publikation empfehlen. Sie kann über die Postfachadresse 1262, 42461 Radevormwald zum Preis von € 12,00 erworben werden. Viel Spaß beim Lesen!

In diesem Sinne wünsche ich allen Rocholls ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein hoffentlich besseres 2021. Haltet Abstand und bleibt gesund, Euer/Ihr

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