Erkannter Text Seite 26 und 27
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8 Allgemeines (6.) zeihnungen bilden gleichsam die so notwendige Ergänzung zur Stammtafel, deren Liste in dex Hauptsache nur Namen und Daten enthält. Weitere Nachrichten irgendwelcher Art von Louis Rocholl -- wie etwa Belege für Feststellungen oder über deren Herkunft -- sind nicht überliefert. Er muß sicherlich Quellen gehabt haben, die heute unbekannt sind, denn von den oben unter den 6 alien Stammtafelnummern erwähnten Zusammenstellungen fanden sich nur 110ch die von 40 a*) und 54 3) vor. Infolgedessen erscheint einzelnes aus seiner Stammtafel heute unbelegt, wie 3. VB. die Wissenschaft über die beiden Kinder Johann und Maria des Gottshalf Rocholl, sowie die Angabe über die Herkunft der Frau des Altvater38 Bernhard Rocholl, Margarethe Bauen - dahl aus Lennep. Bei der großen Gewissenhaftigkeit Louis Rocholl83 kann es nicht zweifelhaft sein, daß er bestimmte Anhaltspunkte für seine Angaben gehabt hat, und darum wurden solche unbedenklich übernommen. Die neuzeitliche Forschung wurde in der von Louis Ro ch oll gehandhabten Art und Weise fortgesezt und in ihrer Durchführung im Vorwort bereits gestreift. Zur gerechteren Beurteilung der Bearbeitung einzelner Zusammenhänge der älteren Geschlechterreihen müssen die besonderen und außerordentlichen Schwierigkeiten der Forschhungösmöglichfeiten in Rade erwähnt werden. Rade war und blieb die Hauptstätte, in der die älteren Familienbeziehungen zu klären versucht werden mußten, wenn sich auch") vielerort38 neue Forsichhungsgebiete gebildet hatten. In Rade beginnen die Kirchenbücher der ref. Gem,*) erst 1770. Die älieren sind durch den Stadtbrand im Jahre 1802 vernichtet worden. Als Ersatzquellen für die vorhergehende Zeit kommen in der Hauptsache die Kirchhenund Armenrechnungsbücher der ref. Gem., beginnend im 17. Jahrhundert, in Frage. Sie waren ursprünglich gar nicht für die Feststellung eines Familien= standes bestimmt, auch waren sie in der Vorkriegszeit bereits durchhsucht worden, vorzugöweise jedoHh nur auf solche Vorgänge hin, die NamenSsträger Rocholl betrafen. So mußten diese Bücher mit ihrer ebenso beredten Sprache, wie dürftigen Beweiskraft 1935 erneut herhalten, um zu weiterer Aufhellung der älteren, noch lücfenhaften Zusammenhänge beizutragen. Hierbei war e8 notwendig, den Gesichtskreis auf die Rader Verhältnisse im weiteren Sinne auszudehnen, das heißt, Familien heranzuziehen, die nachweisbar in verwandtschaftlichen Beziehungen mit der Familie Ro ho ll gestanden hatten"). -- Die neugewonnenen Ergebnisse wurde planmäßig geordnet und sorgfältig abgewogen. Sie waren im Zusammenhang mit den in der Vorkriegszeit gesammelten zahlreichen Meldungen dieser oder anderer Herkunft und nach den Erfahrungen in der Bewertung solcher Meldungen aus Rechnungssbüchern nur so zu werten, wie e3 geschehen ist. Das Gesagte bezieht sich hauptsächlich auf die Festlegung des Ur-Peter als Vater seiner 5 Söhne, ferner auf die Gestaltung des kleineren Hauptaste3 von 32) Wegen dieser vgl. den Auffaß „Der Lippstädter Fund“ von Richard Rocholl im Nachr.bl, Nr. 23. 33) Vgl. Anh. Nr. 3. 32) Durch Wechsel von Namenzträgern nach anderen Gegenden. 35) Nur diese kommen für die Familie in Betracht. 36) Vgl. den Aufsaß „Zur Stammtafel“ von Richard Ro ch oll im Nachr.bl. Nr. 20. x
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