Erkannter Text Seite 46 und 47
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Frühgeschichte (Kinder von Peter [Sohn]) 21 mann und Margaretha Raucol aus Rad vorm Wald“ heirateten, ist erwiesen, daß Nikolas Volkmann in seiner Eigenschaft als Schwiegersohn die Zahlung fortsetzte, und daß Margarethe tatsächlich die Tochter von Peter (Sohn) war. Christine Heiraiete Anfang August 1662 Christoph von Marxrscheid"), der aus den beiden Nachrichten vom 29. 11. 1662") als Schwiegerjohn von Peter (Sohn) klar hervorgeht. Infolgedessen steht also auch Christine als seine Tochter fest. Peter (auf dem Berge) als seinen Sohn zu erweisen, stelli sich schwieriger. Mit der Bezeichnung „auf dem Berge“, die ihm zweifellos zum Unterschiede von mehreren NamenSvettern zugelegt worden war, wurde offenbar seine Hauslage gemeint. -- Die Gegend der heutigen Lindenstraße in Rade soll früher „auf dem Berge“ geheißen haben. --- Die erste Nachricht über ihn stammt aus den Kopfsteuerlisten"*). Hiernach war er 1663 bereits verheiratet, und zwar mit A gneta, geborene .... Die zweite Nachricht vom 6.10.1666") gibt Kunde von einem Vergleich nach einem Streit, bei dem sein Widersacher Christoph von Marscheid war. Anscheinend handelt e3 sich hier wieder um die Schlichtung einer MeinungsSverschiedenheit zwischen zwei Schwägern. Nach der gesamten Beweisführung sieht e3 jedenfalls so aus. --- Schließlich gibt Peter (auf dem Berge) 1671 eine beachtliche Vermögenserklärung über fünf ihm gehörige Grundstücke ab“). Keines derselben deutet auf eine Verbindung mit einer Wohngegend „auf dem Berge“ hin, und doch müssen Beziehungen der Familie Peter (Sohn) hierzu bestanden haben*). Auffallend ist e8, daß nach dem Ableben von Peter (Sohn) der Schwiegersohn Volkmann die „Hermann“=-Stiftung fortsezt und nicht der vermeintliche Sohn Peter (auf dem Berge). Vielleiht war er 1655 noch nicht mündig, oder feine Mittel waren damals noch schwächer. Bei den nachfolgenden Betrachtungen handelt e8 sih um einen Peter Ro ho ll ohne den Zusatz „auf dem Berge“, der aber dem ersten vermutlich gleichzuseßen ist. Am 10. 3. 1666, also zeitlich ein halbes Jahr vor dem Streit zwischen Peter (auf dem Berge) und Christoph von Marscheid, treibt ein Peter zu Fastnacht Unwesen“). Dieses läßt den Schluß zu, daß es sich um ein und dieselbe Person gehandelt hat. -- Unter dem 21. 4. 1687 wird ein Veter als Pate bei einer Taufhandlung in der luth. Gem. Remlingrade erwähnt, und ebenda heirateten am 14. Sonntag nachh Trinitatis 1690 „Henrich Hänse und Elisabeth Ro chhGol, Selig Peter Rochh ol 8 Bürger zu Rade eheliche Tochter“. Elisabeth Rocholl war in derselben Gemeinde bereit3 am 1. Sonntag nach Trinitatis „a parentibus reformatis prima vice communi76) Vgl. Anh. Nr. 17. . 77) Vgl. Anh. Nr. 18. 78) Vgl. Anh. Nr. 23, Bl. 98. 78) Vgl. Anh. Nr. 20. 80) Vgl. Anh. Nr. 21. 81) Vgl. Anh. Nr. 18 die 1. Meldung. 82) Vgl. Anh. Nr. 19.
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22 Frühgeschichte (Gottschalks Kinder) ziert“ worden. Mithin starb dieser Peter zwischen 1687 und 1690. Er ist FeineSfalls mit seinen Zeitgenossen Peter (Enkel) und PBeter (Bäer), die nachweisSbar später starben, zu verwechseln. Vielmehr scheint e8, daß e3 sich um den einstens Peter (auf dem Berge) Genannten handelt, den mutmaßlichen Sohn des Peter (Sohn), als welcher er denn auch eingereiht wurde. Gerirud, Die Beweisführung für diese als Tochter von Peter (Sohn) ist schwach, aber immerhin erwähnensswert. Ihre Abstammung wurde daraus gefolgert, daß das Ehepaar Hermann Meininghaus und Gertrud No Holl laut einer längeren Shenfungsurfunde vom 11. 3. 1711 den Armen der ref. und luth. Gem. großherzigerweise ein Stü> Land vermacht. -- „Unser Garten an der Hohestraßen, wie er daselbst in seinen Bänken und RPfaelen an der Scheffen Johannen Bauendahls Campe lieget, an de3 Herrn Dr. Alhaufsens Garten anscließet.“ = Die Beschreibung dieses Gartens weist große Ähnlichfeit auf mit dem an letter Stelle verzeichneten Grundstück in der VermögenSserklärung von 1671 des Peter (auf dem Berge)*). Es besteht also die Möglichfeit, daß Gertrud ihren Bruder beerbt hat. Als Tochter kommt sie für ihn nicht in Frage, da Wertrud 1663*) bereits verbeiratet war. Aus der Schenfung könnte gefolgert werden, daß diese anläßlich der Feier der goldenen Hochzeit geschah, in welchem Fall die Trauung auf den 11. 3. 1661 zu seßen wäre. Der Reihenfolge der vier Kinder von Peter (Sohn) in der Ausgang8- übersicht liegen ihre Heiratsdaten zugrunde, wenngleich dieser Maßstab nicht immer zuverlässig ist. Margarethe heiratete 1652, Gertrud 1661, Christine 1662 und Peter war 1663 verehelicht. Da das HeiratSalter bei Söhnen im allgemeinen höher liegt, wurde Peter (auf dem Berge) vor Gertrud und Christine eingereiht. Gottschalks Kinder Der Justizbürgermeister Adolph Wilhelm R och oll bemerkt in seinen hinterlassenen Schriften über Gottschalk, dessen Kinder und Enkelkinder (wiedergegeben in der Stammtafel von Louis Rocholl): „Er (Gottschalf) zeugte daselbst (Rade) zwei Söhne Peter und Bernhard, welch leßterer 1645 geboren wurde. -- Der Peter hinterließ zwei Söhne Johann und Peter R. welche beide auf der Universität Duisburg Prediger in der Hauptkirche da= selbst wurden.“ Die Mitteilung der weiteren dort wiedergegebenen Nachrichten erübrigt sich, weil diese anderwärts belegt sind. Adolph Wilhelm wurde zwar mit neun Jahren Waise, aber drei Brüder seines Vaters, d. h. Enkel Gottschalks8, lebten noch viele Jahre mit ihm. Da er in jungen Jahren ein außerordentlich gewecter Mann war und im hohen Alter noch so klar und lebendig seine lange, wechselvolle Lebensbahn aufzeichnen konnte, ist an der Genauigkeit seiner Mitteilungen nicht zu zweifeln. Diese entsprechen, was die Abstammung von Peter (Enkel) und Bernhard als Söhne von Gottschalk anbelangt, aber auch 83) Vgl. Anh. Nr. 21. 82) Vgl. Anh. Nr. 23, Bl. 99.
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