Erkannter Text Seite 8 und 9
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Ehrentafel VII 7. Voßwinkel, Otto (X82a), ★ Soest 14.7.1877, X Cazenstochau in Polen 31. 12. 1914, Kaufmann zu Berlin. [ 8. Risse, Wilhelm (X 108 k), ★ Elberfeld 10. 7.1877, X Caronne in a der Champagne 2, 4. 1916, Kaufmann zu Elberfeld. E 9. Risse, Friedrich (X 108 k), ★ Elberfeld 29. 1. 1883, X Ripont in Frankreich 26. 9. 1915, Kaufmann zu Elberfeld. 10. Danßt, Friedrich (X115 6), ★ Neviges 19. 1.1878, X (vermißt) . + 1916 an der Somme, Buchbinder zu Neviges. 11. Siebert, Wilhelm (XI 58 a), ★ Rade 2. 12. 1890, ★ Vauquoi38 bei Varennes 6. 3.1916, Ers.-Reservist im Inf.-Rgt. 144. C. Nach Zeiten und Gegenden geordnet, ergibt sich folgendes bemerkenswerte Bild: Es fielen (starben an Verwundung oder Krankheit) : 1723 „als dänischer Wachtmeister“ A 1, vielleicht nach dem Kriege von 1719/20 zwischen Dänemark und Schweden. 1813/15 bei Erfurt A2 nach der Schlacht bei Leipzig, die er mitgemacht haben soll. in Florenne in Frankreich B 1; 1866 in Prag B3. 1870/71 vor Metz A 3. 1914/18 in Flandern A14, B2, B6; in Frankreich längs der ganzen Front Aiösne (Varennes) B 11 Amiens A 7 Cambrai A 6 Champagne B 8 Kemmel A 12 Longwy A 9 Mondidier A 16 Peronne A 11 Reim3 A 10 Ripont bei ... B9 Sequehart bei St. Quentin B 5 Somme A 4, B10 Vogesen A 15 Winterberg A 19; im Kaukasus 417; auf Malta A5; in Polen 420, B7; in Rumänien As; in Tripoli38 B4 Nach dem Kriege bei Straßenkämpfen in Remscheid A 18.
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Vorwort - Zur Entstehung dieser Familiengeschichte Sinn für Familiengeschihte und Sinn für Familienzusammenhalt gehören zwar niht unbedingt zueinander, sie bilden aber beide die Grundlage für ein Werk wie das vorliegende, mit dem die alten und neuen Forschungen zu einem gewissen Abschluß kommen sollen. Erfreulicherweise sind die genannten Erfordernisse in der Familie Ro ch oll alte Überlieferung. -- So wandelbar, wie nun alles Geschehen im Laufe der Zeit ist, so verschieden sind auch hier die Au8drudsformen. Zum Beispiel gab e8 vor Jahrhunderten keine Familienverbände oder Familiengeschichten im heutigen Sinne, Wir besitzen aber zahlreiche Zeugnisse für Vorhandensein von Familienzusammenhalt und Sinn für Familiengeschichte in unserer Sippe. Ich nenne nur die zwar in der Hauptsache persönlich gehaltenen Briefe de3 alten wackeren Bernhard an seinen Sohn, den Soldaten Gottschalk*), die mannigfaltigen sonstigen Briefe über Austausch von Familienveränderungen und Familienbestandaufnahmen mit ausführlichen Daten"), die nachweiSbaren gegenseitigen Patenschaften und Besuche selbst bei Verwandtschaft in weiteren Graden und bei großen Entfernungen in den Zeiten der schwerfälligen Postkutsche, die überlieferten Stammtafelzeihnungen, Merkbücher über Familienereignisse und Bibeleintragungen, schließlich die häufigen Ehen innerhalb der engeren und weiteren Familie. Nun war e3 ja sicher nicht so, daß sich das eine oder andere ununterbrochen vom Vater auf den Sohn usw. fortpflanzte, oder daß nur ein dauernde8 Band der Liebe die Zeitgenossen umschhloß. Im Gegenteil, es sind die angeführten Tat= sachen bei der langen Spanne von Jahrhunderten nur vereinzelte, wenn auch immer in ähnlicher Form wiederkehrende Beobachtungen, und wir besißen auch Beweise von Gegensäßlichkeiten in der Familie, Andererseit8 geschah e38 in unregelmäßigen Zwischenräumen aber auch, daß einzelne für die Gesamtheit die ganze Last der Forschhungsarbeit auf sich nahmen, wobei die Familie wiederum folgte und getreulich nach Kräften mitarbeitete, Dieses bezieht sich auch auf die Töchternachhkommen, die mitunter nicht als zur Familie gehörig angesehen werden, deren Anhänglichkeit gerade in unserer Familie sehr oft zutage trat. 22) Vgl. Bildtafel 7, Abschrift davon Anh. Nr. 28. 2b) Vgl. Bildtafel 9, 11 und Anh. Nr. 36/2, jedoch sind da8 nur einige Zeugnisse dieser Art, die dargestellt sind.
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