Erkannter Text Seite 24 und 25
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Anhang Nr. 13-14 297 Die Bücher 1661-1678 fehlen. 1678 und 1679 Armenrente zahlen Adolph NR o ho ll Wittib 7 guld. 14 albus8. 1682/83 Armenrente zahlt Peter R o holl Bäder 7 guld. 14 albu3. Wiederholung 1683/84, 1686/87, 1687/88, 1688, 1690/91, 1694/95 und im leßtgenannten Buch: noch wegen 10 Tir. 2? quld. 2 albu8. 1695/96 wie vor (d. h,. im ganzen) 9 guld. 16 albu3. 1697/98 Peter Beckers Kinder 9 guld. 16 albus. (41695 war Peter Ro ch o 11 Bäcker gestorben, 1697 seine Frau.) 1698, 1699/1700 Wiederholung wie vor, aber 1700/01 Nunmehr Richter Arnold Rochollsberg 9 guld. 16 albu8. Der Wortlaut der ferneren Zahlungen bleibt bis 1717 der gleiche, nur daß sich der Betrag 1707/08 von 9 guld. 16 albu3 auf 7 guld. 18 albus verringert. Ab 1718 heißt es bis 1761/62 statt Arnold (der 1717 gestorben war): Nunmehr Peter Adolph Rochollsberg. Nr. 13 Pachtzahlung für ein Stück Land an der hohen Fahr gelegen (Vgl. übersicht Rochollsberg, Anm. 1) Laut Kirhenrechhnungsbücer der ref. Gem, zu Rade 1643/45 Christoph Rocholl38berg wegen des Kirchenlande8 zwischen der hohen Fahr und St. Catharinen Teich 8 Gulden 16 Albu8. 1651 Christoph Rochollsberg vom Kirchhenland 8 Gulden 16 Albu. 1664/69 Cristoph No hol38berg von einem Sti Landes 8 Gulden 16 Albus. 1683/87 desgl. 8 Gulden 16 Albu3. 1688 Herr Pastor Rocholl 3berg (wie 1664/69) 8 Gulden 16 Albus. 1703/15 Pastor Rochollsberg anjeßo Erben von einem Stü> Landes an der hohen Fahr gelegen, nunmehro Joes Rocholl1l (V6) 8 Gulden 16 Albus. 1716/18 und folgende Jahre. Johannes No holl Sceffe (oder Richter) vom Lande an der hohen Fahr 8 Gulden 16 Albus. Nr. 14 Vollmacht für den Pfarrer und den Richter Peter Rocholl Sohn (St.f. 111) als Abgeordnete der Gemeinde zur Synode Solingen Au3 dem Archiv der ref. Gem. zu Nade Ehrwürdig hoch und Wobhlgelerte vorsichtige Herren und Brüder in Christo! Nachdem wir von dem ehrwürdigen hochgelehrten Herrn Gabriel Kolhagen verständigt worden, daß die Bergische Synod2 den 12, 4. 1646 zu Solingen gehalten
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298 Anhang Nr. 15 werden sollte, zu welcher chriftlichen Zusammenkunft der allmächtige regierende Gott seinen gnädigen Segen verleihen wolle, weilen un3 dann gebührt, einige aus unserer Gemeinde abzuordnen, um unsern Kirchenstand der christlichen Versammslung vorzutragen, also abordnen wir, Bürgermeister und Schöffen wie auch Vorsteher dieser reformierten Gemeinde, unseren Prediger hierselbst neben dem Chrenfesten wohlachtbaren Peter No ch oll, derzeitiger regierender Richter hierselbst, um unsern mühseligen und elenden Zustand der ehrwürdigen Synode mündlich vorzutragen, und geben ihnen hiermit vollkommene Commision neben gegebener Instruktion, wa3 dieselben werden vortragen oder consentieren, daß wir damit einverstanden sein wollen, bestätigen und bekräftigen wir solches mit unserem hierunter gedrucdtem Siegel. * Radevormwald, den 16. 4. 1646. Nr. 15 Verhör von Peter Rocholl Sohn (St.f. 11 1) Staatsarchiv Düsseldorf Am 4. 4. 1648 werden zu Solingen vom Inspektor Gabriel Kohlhagh im Beisein zweier Notare Zeugen au8 Radevormwald vernommen über die Kirchenverhältnisse dort vor und naß 1609. Nach Verwarnung und Androhung von Strafen bei Meineid versprechen sie gegen Handschlag an Eides Statt die Wahrheit 311 jagen. Peter Rocholl sagt au3: Er wäre 56 Jahre alt, übrige Fragen unterschiedlich vorgehalten, selbige negativ beantwortet, ausgenommen, daß er reformierter Religion zugetan, wollte darum nicht weniger die rechte Wahrheit sagen. E35 ist wahr, daß, bi3 die Prediger von Adolph Rungen und Soldaten abgeholt worden sind, was so ungefähr 1627 oder 1628 gewesen sein mag, sie das ezercitium reformierter Religion gehabt haben. Er hätte 1601, 1602, 1603 und folgende Jahre den Heidelberger KatechiSmus gelernt, die Psalmen David3 aus dem Lobwaßer (Gesangbuch) gesungen, die Sakramente nach Ausweisung und Lehre de3 gleichen Katech. in den Kirchen austeilen gesehen, auch selber empfangen, bis erwähnte Prediger abgeholt. Der Pastor ist nach Kaiserswerth geführt, in Haft gehalten, bis er den Geist aufgegeben, den Vicar Arnold Pollich nach Köln gebracht, al3 er bettlägerig krank gewesen sei und unvorlängst allda verstorben sei, und inzwischen haben die Römisch Katholischen die Einkünfte de3 „Wiedenhof38“ und der Vicarien angefordert, wovon die Prediger vordem unterhalten worden, daß die Neformierten jeßt auf ihre Kosten einen Prediger unterhalten mußten. Nach diesen Vorgängen hätten sie wegen de38 Kriegsvolks8 ihre Güter zur Sicherheit in die Kirche gebracht und in der Kirche gepredigt, weswegen sie mit schweren Strafen belegt wurden. Zu der Zeit wurde auch dem Bürgermeister Christoffel Rocholl3berg ungefähr 10 Stück Rindvieh auf Befehl de8 Richter3 zu Beyenburg Arnold Hasenclever abgeholt, die er nicht wiederbekommen hat. Und damit hat er jeine Aussage beschlossen.
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