Erkannter Text Seite 32 und 33
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Anhang Nr. 24 305 Eintragung Bemerkung zur Eintragung Bl. 287 Bernhart No chholl Krämer Bernhard (St.f. IV 8), heiratete 1672. vor sich und fein Haußfraw Val. Bl. 91. vor sein Magd so 3/2 Rtlr. lohn hat. Bl. 2838 Wilhelm umingh auß Krämer Seine Gattin war Margaretha vor sich und sein haußfraw No Holl (St.f. IV 7), Tochter von vor die magd fo 38/2? Rtlr. Gottschalf Ro cho 11 (St.f. 1112). lohn hat. Maria Wülfingß dochter so bey ihme im hauß. Unterschriften: d. d. 30. 9. 1673 Christoph Rauchelsberg Diederich holterhauß (Hölterhoff) Johann Küper Peter Mesenholl Petter Ro ch oll (Peter Enkel -- St.f. 1111). Nr. 24 | Erbteilung vom Hölterhoff 1677 Vgl. St.f. IV5 (Bruchstück) 4. Lo8. Nr. 4 an Hindrich HölterhHoff gefallen. Der Hölterhoff mit allem Zubehör, Land, Wiesen, Garten, Busch --- ohne den Toil im „sicebelen“ Busche, das dem 2. Lo8 zugeseßbt worden ist -- erstlich Haus, Scheuer, Hof mit dem Inhalt ist ungeteilt. Item einen Kamp vor dem Hof, worauf die Kirche eine Forderung hat, einen Krautplatz unter dem Hause mit seinem Teil im Deiche, einen Kamp daran mit Garten und Wiesen und den dazu gehörigen Rechten, einen Kamp, die Lehmkulle genannt. Item einen Kamp beim Kattenbusch und alle ihre Busche, die zu dem Hölterhoff gehören, ohne den „siebelen“ Busch. Allein e3 bleibt am Hölterhoff „anklebende pastorßrente“ oder Messehafer. (Hafer, der dem Pfarrer geliefert werden mußte.) -- Item auch an die Kirche einen Teilbetrag eine8 Kapital3, da8 Gottschalf auf dem Hölterhoff halb schhuldig geblieben ist, davon jährlich die Quote an Zinsen dem zeitlichen Kirchhmeister gegeben werden muß = 8 Albu3, 7?/2 Heller. Die andere Hälfte muß Gottschalk geben. Item bei jeder Bürgerschhäßung 5 Albus, 3 Heller. Dieses Los macht an Schulden 160 Rtlr. aus, welche jezt zu bezahlen angewiesen wird! Erstens die oben erwähnte Verschreibung an die Kirche und zwar 60 leichte Tir., sage 60 leichte Tir.; ein Unterpfand dafür kommt auf den Hof. Zweitens8 an Herrn Nichter Alhauß 40 Rtlr. Kapital und 10 Rülr. überall zu verzinsen bi38 heute, wie mit ihm vereinbart durch Peter Hölterhoff als ältesten Sohn, Sein Unterpfand ist die Wiese und das Land unter dem Hof, jährlich 2!/2 Rtlr, Zinsen. Drittens an 20
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306 Anhang Nr. 25 ihre Großmutter Margareta Molß oder Rocholl genannt 62 Rtlr., sage sechzig zwei Rtlr. Kapital, davon gebührliche jährlihe Zinsen. Wenn der Fall kompt, jollen sie wieder Rückzahlung vornehmen. Viertens38 an Peter Hölterhoff für vorgeschossene Gelder 16 Rtlr. 80 Albu3, sage sechzehn Rtlr. achtzig Albu8. Damit ist das 4. Lo83 erschöpft. Dieses Los ist, nachdem die Lose unverdächtig und unparteiisch heute gezogen worden, dem minderjährigen Sohn Hinrich Hölterxhoff aus sel. Hölterhoff als Vater Erbgütern angefallen. Geschehen Nade vorm Walde den 13. März 1677. Darauf ist am 18. 3. mit Bewilligung der beiden mündigen Kinder gut befunden, nämlich mit Herrn Dietrich Hölterhoff und Christine Rocholl ältester Sohn Peter Hölterhoff, verheiratet mit seiner Hausfrau Entgen (Anna) Küperß, Herrn Johann Küperß ehelicher Tochter, und Johannes Hölterhoff, was durch bewiesene Unterschrift bezeuget wird, daß im Namen Gotte3 diese vier Lose durch ein junges Töchterlein gelegt werde. Nach Ziehung ist an Peter Hölterhoff und seine Hausfrau das erste Lo3 gefallen. Item an Johannes8 Hölterhoff das dritte Los. Jtem an Adolff Hölterhoff das anderen Lo3. Item an Hindrich Hölterhoff das vierte Lo38. Daß diese Verlosung richtig stattgefunden hat, wird durch Unterschrift bezeuget. Aktum Nade vorm Walde bei Peter Hölterhoff im Hause, den Datum wie oben zu ersehen, Christoph Rauchelßberg Peter Ro ch4oll Schöffe. (Peter Enkel) - Beter Hölterhoff Johannes Hölterhoff Adolff Hölterhoff | Daß diese vier Lose bei vorgenanntem Vergleich mit den Originalen übereinstimmen, bescheinigt Joh. Conr. Meyer. Gerichtsschreiber manu propria. Nr. 25 Beter (Enkel -- St.f. 1V 6) == Bruder von Bernhard (St.f. IV 8) und Wilhelm Uminghaus (St.f. 1V 7) beider Schwager Archiv der ref, Gem. zu Rade Anno 1678 den 8. Marty bin ich Bernhardt Ro cho1l zum zeitlichen Previsor erwählet. Stehende Renten: Serr Peter No ch oll abgestandener Bürgermeister bringt vom Jahr 1673 wegen des armen Seu38ge38, so von Johanne38 von Umminghausen an die lieben Armen anerfallen an schaß ein 7 Gulden, 18 Albus8. Item bringt mir oben erwähnter Mein Bruder Peter Rocholl ein, daß er Hermann Huberty Land und Wiese habe messen lassen. Hiervon dem Landmesser an Unkosten und Lohn bezahlt 8 Gulden, 9 Albu8.
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