Erkannter Text Seite 40 und 41
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312 Anhang Nr. 31 Eine freywillige Liebesgabe beysammen gelegt: (unter vielen anderen) Richter Rocholl3 Tochter -.---c bbb 30 Stüber Benjamin Lohe3 Tochter +. - 44-4 boreiiiiiici 40 „ Mathia38 ROMOll .uuuunnuaunncninennneceenenenenees 7% „ Margarethe Nochholl --..---.c--cbioereereireeieies 7% „ Peter Roch oll gen. Bäcker 4 bbbobcceiirieiier 15 “ Elisabeth Volkmann ----+--obocoobeieeeiereieer 7% „ Anna Maria Nohol5Sberg «+---+. ---4--.--....... 30 „ Hindrich Hölterhoff -------buerereeieiiiiiiir 15 „ Johann Peter Hölterhoff -...--c bbb 10 „ Veter Daniel Volkmann ----++---+---o-o---.-..-.-.-.-..... 7% „ Anna Ro chh 9ll von Hulverscheid +---+ 4444.04 0... 7% „ Peter Lohe im Busche der Jüngere --+-----+.-.-..- 145 „ Maria und Anna Lohe im Busche zusammen -------- 145 „ Adolf und Peter Hölterhoff zusammen +---+. 40 „ Wilhelm vorm Kattenbusch und Adolf derJüngere 7% „ Adolph Wilhelm Ro ch oll vor sich und seinen Bruder 40 „ Peter Rochollösberg ----....bo chice 514 „" zujammen 27 Rtlr. 58 Stüber. Nr. 31 Petrus Christianus Rocholl (St.f. VI 3), x 1713 Über ihn sind aus Duissburg nur no einige gelehrte Abhandlungen (Dissertate) aus den Jahren 1733/34 bekanntgeworden. --- Der Justizbürgermeister Adolph Wilhelm N o ch oll, fein Zeitgenosse, berichtet über ihn --- wiedergegeben im Vorwort der Stammtafel von Louis No cho1l -- wie folgt: „Der Peter Ro dchholl hinterließ 2 Söhne, Johann und Peter, welche beide auf der Universität Duisburg Prediger an der Hauptkirche daselbst wurden. Giner seiner (Johanne3) Söhne studierte ebenfall3 Theologie, er hatte aber die fatalite, daß er bei seiner ersten Probepredigt ste>en blieb, und er war nicht zu bewegen, die Kanzel wieder zu besteigen, ob es ihm gleich an gründlicher Wissenschaft in Sprachen und Theologie nicht fehlte. Gr entfernte sich aber nach Leipzig zu seinem Oncle, welcher als ein reicher Mann ihn unterstüßte und ihm Gelegenheit gab, nach Preußen zu reisen, wo er sich dann in der Gottesgelahrtheit und dazu gehörigen Wissenschaft so qualificirte, daß er endlich zu Wilna Professor wurde.“ Der hier geschilderte und zunächst verunglückte Theologe war Petrus Cristianus und der erwähnte Onkel der Bruder seiner Mutter, der 1742 verstorbene Kaufmann Johann Friedrich A >ermann zu Leipzig, der Petru8 Christianus zu feinem Testamentssvollstre>er einseßte und ihm und seinen Geschwistern eine reiche Erbschaft hinterließ. Von Leipzig ging Petrus Christianus 1742 nach Litauen. -- Vgl. „Immanuel Kant, der Mann und sein Werk“ von Karl Vorländer, Verlag von
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Anhang Nr. 32 313 Jelix Meiner, Leipzig, 1. Band, S. 67: „Unserem Kant war al38 Lehrer der beiden älteren Söhne (des reform. Pfarrers Andersch im litauischen Dorf Judtschen) schon ein cand. theol. Ro chb ol13 (Rocholl?) vorausgegangen, dessen ausqge-= zeichneten Unterricht der 2., 1732 geborene, Sohn in seiner vita gerühmt hat.“ -- Hier handelt es sich ebenfall3 um Petrus Christianus. Über sein Verbleib von 1747-1753 ist nicht8 bekanntgeworden*). - Vgl. schließlich „Geschichte der Reformierten in Alipreußen“ von Machholz, wonach Petrus Christianu8 von 1763 bis zu seinem Tode Prediger zu Gumbinnen war. Hier wurde er am 7. 5. 1763 dem franz. reform. Prediger An dong adjunktiert. Nach derselben Quelle ist er vor seiner Amtstätigkeit in Gumbinnen 10 Jahre polnischer Prediger zu Wilna gewesen. Nr. 32 Justizbürgermeister Adolf Wilhelm Rocholl (St.f. VI 7), x 1728 bat -- nicht zuleßt dank seiner auch von Friedrich dem Großen anerkannten Leistungen -- eine ungewöhnlich erfolgreiche Laufbahn hinter sich gebracht. Am 23. 9. 1802 wurde sein 50jähriges AmtsSjubelfest in einer weit über da38 sonstige Maß hinaussgehenden Weise in Stadt und Land gefeiert. Am 1. 9, 1812 konnte er 84jährig im Kreise von 45 Kindern und Kindeskindern seine goldene Hochzeit feiern, und ziwar -- wie sein Schwiegersohn Konsistorialrat Karl Busch in seiner Nede hervorhob -- „in bewundernswerter Fülle eines feltenen Beruf8- und TätigfeitStriebes, in ungewöhnlicher Körperkraft und bei heiterem und hellem Geiste“. -- In seinen nachgelassenen Aufzeichnungen befinden sich zahlreiche familiengeschichtliche Betrachtungen, die dem Bearbeiter der ersten Stammtafel, feinem Enkel dem Gerichtsrat Loui8 Ro 4 oll zu Hagen, große Dienste leisteten. Dieser huldigt im Vorwort zu seiner Stammtafel seinem Großvater anläßlich der Wiedergabe der Lebensssbeschreibung, „welche der würdige Greis in seinem 85. Lebenssjahre über sich niedergeschrieben hat. In dem kindlich unbefangenem Rückbli> auf eine lange arbeitsvolle, mit Erfolg gekrönte Laufbahn gibt sich eine Rechtschaffenheit und Willenssfraft, eine Strebsamkeit, eine Berufstreue, eine Frömmigkeit de8 Gemüts, in allem cin Charakter kund, zu dem wir Enkel al3 auf ein edle3 Vorbild in Verehrung emporbliden mögen.“ -- Vgl. auch die Auffäge über ihn und über „Samiliendruckschriften“ im Nachr.bl. Nr. 2 und 11. Seine Gattin war eine Schwester der Katharina Gertrud, verehelichte Pfarrer WVsönnich zu Schwefe. Beide Schwestern heirateten sehr jung (mit 16 bzw. 15 Jahren), haben 10 Kinder gehabt und die goldene Hochzeit gefeiert. Sechs Tödter Mönnich waren mit Rocholls verheiratet (vgl. St.f. VII 4, 34, 41, 44) und eine weitere mit einem Sohn einer Ro cho ll (vgl. St.f. VU 37). *) Dafür, daß Peter Christian bis 1747 in Judtschen blieb, zeugt die Fortsezung des vorerwähnten Auszuges, welche lautet: „Da beide (nämlih Söhne) erst im Juli 1747, aus Rochollz' Unterricht entlassen, in das Joachimsthalsiche Gymnasium zu Berlin aufgenommen wurden, so kann Kant frühestens im Sommer 1747 die Stelle in Judischen angetreten haben und nur als Lehrer der drei jüngeren Söhne, die damals im Alter von 12, 11 und 8 Jahren standen, in Betracht kommen.
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