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RaderRocholl

Anhang

Ergänzungen, Urkunden und Nachträge
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Erkannter Text Seite 70 und 71

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Seite 70

TZ H 

342 Anhang Nr. 47

51. Der Tag von Kemmel. Nach der siegreichen Erstürmung des Kemmels durch
das Alpenkorp3 werden, hauptsächlich durch das Bayr. Leib-Rgat., 6000 franzsösfische, englische und portugiesische Gefangene eingebracht (Großes Bild in der
GedächtnisShalle des Weseler Gymnasium3).

52. Eine Schwadron der 7. Kürassiere im Harz (Privat-Gallerie Müller in
Velbert).

53. Apotheose Kaiser Wilhelms 1. (Gemalt zur Ausschmückung der Düsseldorfer
Tonhalle für das 25jährige Jubiläum von 1870/71. = 7,50 m im Quadrat,
ist seit 20 Jahren verschwunden).

54. Jagdzug der Diana (Großes Wandgemälde in meinem ehemaligen Hause
Rubensstr. 1 zu Düsseldorf).

55. Der Frühling (4 m hohes Bild).

56. Zentenarfeier bei Krupp (Im Kruppwerk zu Essen).

57. Angriff der Inf. Brig. Nur i-Pascha auf die Festung Domoko3.

58. Angriff der Türkischen Inf.-Rat.er 15 und 16 auf das Defilee vor Domokos
(1898 im Palais Dolmabagdje im Auftrage Seiner Majestät Sultan Abdul
Samid gemalt).

59. Das 11. Batl. des 2. Ostasiatischen Inf.=-Ngt8. beim Angriff auf die Boxerveste
Hophu am 3. 1. 1901.

60. Kaiser-Empfang im Hofe des Schlosses Burg a. d. Wupper (Im Schloß Burg).

61. Der Kaiser begrüßt die hilfreichen Bergleute auf dem Hofe der Zeche Lothringen
nach der großen Verschüttung der 300 Bergleute (Jm Verwaltungsratszimmer
der Zeche Lothringen in Gerthe bei Bochum).

62. Da3 lebensgroße Bildnis des Hauptbeschäler3 Jdeal im Kaltblutgestüt zu
Wickrath (4 m hoh, 5 m lang. -- Goldene Medaille St. Louis 1907. In der
Landwirtschaftskammer zu Bonn),

63. Am Tage der Erstürmung von Thiery und Douaumont (Privat-Gallerie
Stahl - Be >er in Zürich-See).

64. Unsere Reiter hinter Riga, den Kosaken auf den Fersen (1. Fassung. = StahlBerker in Zürich-See).

65. Großes repräsentatives Bildnis des Kaisers Friedrich im Rathausfaale zu
Oberhausen.

66. Anmarschstraße Azanne8-Damvpiller8, gemalt 1932 für das Offizierkasino in
Nheine i. W. als Gefallenenehrung.

67. Geheimrat Schmalß beim Vortrage im Experimentiersaal (2*/? m im
Quadrat. -- Schhmaltz umgeben von seinen Mitarbeitern und Studenten der
Tierärztlichen Hochschule zu Berlin).

68. Waldrast (Kommerzienrat S chhönfeld zu Düsseldorf).

69. König Wilhelm am Abend der Schlacht bei Gravelotte (Schloß Burg a. d.
Waitwpper).

70. Schlageterdenkmal (Im Auftrage der Hitlerjugend für den Reichsjugendführer
Baldur von Schirach).

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Anhang Nr. 48 343
Nr. 48
Herrn Adolf Ro cho ll (St.f. VII158) -
am Tage seiner Vermählung mit Fräulein Henriette Bödde>er
17. Angust 1837
freundlich gewidmet von einem alten Freunde.
Jord're niemand mein Schisal zu hören,
Wem die Hochzeit heut' wonnevoll winkt!
Mord und Brand; Könnt' ich Geister beschwören,
Daß ihr Flügel zum Feste mich bringt!
Jestgekettet, verweil' ich in Barmen,
Siß' am Rulte, beklext und bestaubt;
Ah, und senden nur kann ich ein Carmen,
Wo ich selbst zu erscheinen geglaubt!
Keine Hoffnung ist Wahrheit geworden!
Cuch zu grüßen mit Hand und mit Blick,
Euch zu fingen in weichen Akkorden
Eurer Liebe beseligend Glück;
Dann zu trinken, zu jubeln, zu rufen,
Von den Kränzen der Freude umlaubt,
Nichts erreicht" im! -- Mit feindlichen Hufen
Trat das Schicksal mein Hoffen auf's Haupt!
Auf den Schnellwagen dacht' ich zu steigen,
Juhr im Geist shon durch Unna, durch Werl;
Lasset mich meinen Namen verschweigen;
Ich bin nichts, als ein trauriger Kerl!
O mein Cerebhrum, dich nur beklag' ich;
Ja, du wirst eines Räuschchen8 beraubt!
Nur gedrückt, ach! zur Hochzeit hin trag" ich
Meinen Schmerz und mein nüchternes Haupt!
Und -- doch halt! -- Ihr, die Liebe verbindet,
Gern verzeiht ihr den harmlosen Scherz!
Ob mein Mund, ob die8 Blatt es verkündet,
Eurem Feste schlägt freudig mein Herz!
Geht durch's Leben, das Glück im Geleite,
Stet3, wie heute, von Myrthen umlaubt!
Fünfzig Jahre seid fröhlich wie heute!
Warm da3 Herz, und nie alternd das Haupt!
Ferdinand Freiligrath.
Einsenderin dieser Verse war die Tochter Maria de38 Adolf Rocholl. Sie
schrieb dazu: „Freiligrath und unser Vater waren in Soest gleichzeitig in dem Geschäft von Shwollmann in der Lehre und sind Freunde geworden,

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